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Mittwoch 20. September 2017
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Welche Allergien gibt es?

Heuschnupfen - Zu einer bestimmten Jahreszeit, wenn Bäume, Gräser, Büsche, Sträucher, Kräuter oder auch Getreide blühen, geht es los: Nasenkribbeln, heftiges, anhaltendes Niesen und Schnupfen aber auch Abgeschlagenheit. Jetzt befinden sich Pollen mit ihren allergieauslösenden Stoffen in der Luft. Da schon kleinste Mengen ausreichen, hat man hier als Allergiker keine Chancen. Bei Birkenpollen verzeichnet man derzeit einen Anstieg um 50 Prozent in den letzten 20 Jahren.

Kreuzallergie - Besitzen Stoffe, wie z.B. Nahrungsmittel, eine ähnliche chemische Struktur wie der Pollen, so kann das Immunsystem eines Pollenallergikers auch auf diese Stoffe reagieren. Hier gilt: unbedingt auf den Speiseplan zu achten und Juckreiz am Mund oder im Mund zu beobachten. Hier kann es aber auch zu Bläschenbildung und Rötungen kommen.

Latexallergie - Naturlatex ist der Milchsaft bestimmter Pflanzen auf den eine Allergie entwickelt werden kann. Diese Allergie ist noch nicht so verbreitet, tritt aber immer häufiger auf. Latex ist in vielen Alltagsgegenständen enthalten. Zum Beispiel in Klebebändern, Radiergummis, Gummibälle, Luftballons, Autoreifen, Gummihandschuhe, Wärmflaschen und die bei Kleinkindern beliebten Schnuller. Hier sollte man latexhaltige Materialien unbedingt vermeiden.

Allergisches Asthma - Cirka jeder Fünfte leidet am allergischen Asthma bronchiale. Diese Allergie sinkt von den oberen Atemwegen in die Bronchien. Hier spricht man auch von einem "Etagenwechsel", also dem "Absinken" der Allergie von den oberen Atemwege auf die unteren Atemwege, die Lunge. Ein vorhergehender Heuschnupfen ist hier meist die Ursache. Die Auslöser können hier auch Pollen, Schimmelpilze, Hausstaubmilben, Tierschuppen in Tierhaaren, Nahrungsmittel wie Eier, Nüße, Fisch, Zitrusfrüchte oder, Schokolade sein. Gehen Sie am Besten Ihren Allergieauslösern aus dem Weg!

Neurodermitis - Die Neurodermitis ist für sich alleine genommen keine Allergie, tritt aber meist gemeinsam mit Heuschnupfen, allergischem Asthma und Nahrungsmittelunverträglichkeit auf. Die Veranlagung für eine Neurodermitis ist wahrscheinlich angeboren und die ersten Symptome zeigen sich bereits im Neugeborenenalter (Milchschorf). Die Haut des Neurodermitikers reagiert extrem überempfindlich auf ganz alltägliche Umweltreize. Oft tritt sie in Schüben auf, wobei vorallem Hände, Ellenbogen oder auch die Kniebeuge betroffen sind. Die Haut wird rötlich, trocken und wirkt alt oder schuppig. Hier gilt: die Haut schonen, kein langes duschen und baden; tragen sie keine Materialien, die die Haut reizen; beim Waschen der Wäsche den Weichspüler weitgehend vermeiden und Spezialcremes und -kosmetika verwenden

Kontaktekzem - Diese häufig auftretende Allergie ist auf den Körperteil beschränkt, wo der Allergieauslöser die Haut berührt. Typisch ist hier eine Allergie gegen Nickel bei Uhren oder Modeschmuck und in zunehmenden Fällen auch in Jeansknöpfen. Vorsicht auch bei Piercing!

Hausstaubmilbenallergie - Kleine Tierchen - Große Wirkung! Unzählige Bewohner des Hausstaubes krabbeln durch Betten, Teppiche und Vorhänge, ohne dass wir Sie sehen können, die Hausstaubmilbe. Diese Parasiten quartieren sich einfach bei uns ein und lösen allergische Symptome aus. Ähnlich der Pollenallergie reagieren wir mit Schnupfen, Asthma und Bindehautentzündungen. Hauptsächlich treten diese Beschwerden in der kalten Jahrezeit auf, da aufgrund der Heizperiode mehr Staub in den Wohnungen entsteht.

Verursacht wird die Reaktion durch den Kot, den diese Tierchen ausscheiden. Die besten Maßnahmen hierfür sind das regelmäßige Lüften, auf geringe Luftfeuchtigkeit achten, Parkette oder Fliesen statt Teppiche verwenden und auf Vorhänge und Stoffmöbel verzichten. Bei Kleinkindern Stofftiere vermeiden oder einfach für 12 Stunden in den Tiefkühler legen. Kälte mögen Milben gar nicht!

Schimmelpilz - Die allergieauslösenden Sporen des Schimmelpilzes können mit den Pollen anderer Pflanzen verglichen werden. Blühen diese Pilze, so lösen sie eine Reaktion wie bei Heuschnupfen aus. Schimmelpilze lieben hohe Luftfeuchtigkeit und verstecken sich gerne überall, wo es feucht ist. Wir finden den Schimmelpilz an Mauern, Kacheln, Schränken, aber auch an Pflanzentöpfen, Klimaanlagen oder Luftbefeuchtern. Grundsätzlich gilt: eine niedrige Luftfeuchtigkeit hemmt die Ausbreitung des Schimmelpilzes.

Tierallergie - Der beste Freund des Menschen wird plötzlich zum Feind, denn leider birgt er immer häufiger die Gefahren einer Allergie. Die im Fell vorhandenen Speichel-, Kot- und Urinpartikel lösen beim Menschen allergische Reaktionen aus. Diese Allergie tritt meist noch schlimmer als Heuschnupfen oder Asthma auf. Hier bleibt den Betroffenen nichts anderes übrig, als das Tier wegzugeben. Häufig zu beobachten bei Katzen und Hundebesitzer.

Insektenstich - Hier verbirgt sich meist eine ernst zunehmende Gefahr. Stiche von Bienen und Wespen aber auch Stechmücken können am Ort des Einstichs eine allergische Reaktion auslösen, die sehr schmerzhaft sein kann. Das Gift ist in den meisten Fällen so schlimm, dass Allergiker mit einem Kreislaufkollaps reagieren. Hier gilt es sofort einen Arzt aufzusuchen. Hier gibt es für Betroffene auch eine Notfallmedikation für unterwegs.

Nahrungsmittelallergie - Etwa drei Prozent der deutschen leiden an einer echten Lebensmittelallergie. Diese Art der Allergie äußert sich häufig in Form von Haut- und Schleimhautproblemen oder Verdauungsbeschwerden. Die Nahrungsmittel-Allergie ist äußerst schwierig zu diagnostizieren. Am häufigsten lösen Weizen, Dinkel, Tomaten, Zwiebeln, Hülsenfrüchte, Nüsse, Fleisch, Hefe, Kuhmilch, Soja oder Eiweiß in Fisch und Hühnerei eine Allergie aus. Oft ist man jedoch nicht gegen das Nahrungsmittel selbst allergisch, sondern auf darin enthaltenen Zusatzstoffe wie Farb- oder Konservierungsstoffe. Ein Allergietest gibt hier Aufklärung.

Sonnenallergie - Lichtempfindliche Menschen vertragen keine Sonne und reagieren mit Hautrötungen und Quaddeln. Bekannt und häufig tritt die sogenannte "Mallorca Akne" im Urlaub auf. Meist entstehen kleine juckende Blasen, die oft große Teile des Körpers befallen. Daher gilt: langsam bräunen, keine fetthaltigen Cremes verwenden und viel trinken.